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EM: Flori Lang muss Olympia-Träume begraben
(www.zol.ch/pbk) Flori Lang hat an der Europameisterschaft in Ungarn über 50 Meter Crawl die Limite für die Olympischen Spiele in London nicht erreicht. Die Enttäuschung darüber ist beim Schwimmer des SC Uster-Wallisellen gross.

Die Olympia-Träume von Flori Lang sind zu Ende. Der Schwimmer des SC Uster-Wallisellen schied an den Europameisterschaften im ungarischen Debrecen in den Halbfinals über 50 Meter Crawl als 16. aus. Mit einer Zeit von 22,59 fehlten ihm 0,18 Sekunden zur Swiss-Swimming-Limite für London.

«Es ist meine Bestzeit in solchen Badehosen. Aber das Ziel war klar, nämlich die 22,41 für London zu schwimmen. Das habe ich verfehlt. Es schmerzt sehr, die Olympischen Spiele zu verpassen», sagt Lang. Der 29-Jährige wusste unmittelbar nach dem Rennen noch nicht, ob er wettkampfmässig weiterschwimmen wird. «Mein Fokus war ganz auf London ausgerichtet. Nun bin ich in erster Linie enttäuscht. Auch bin ich noch ratlos, was meine nächsten Schritte sind.»

Staffel verbessert Rekord um 0,33 Sekunden

Gleich für zwei Landesrekorde sorgte am Samstag die Schweizer 4x200-Meter-Crawlstaffel. David Karasek, Dominik Meichtry, Alexandre Liess und Jean-Baptiste Febo blieben im Vorlauf in 7:22,48 um 0,15 Sekunden unter der Schweizer Bestmarke (wir berichteten).

Im Final schliesslich waren die Schweizer als Achte nochmals um 18 Hundertstel schneller. Doch von der angestrebten Zeit unter 7:20 blieben das Quartett weit entfernt, wodurch auch die Hoffnung auf einen der noch vier zu verteilenden Quotenplätzen für London definitiv gestorben ist.

EM-Gold ging erstmals seit 1999 wieder an die Staffel aus Deutschland (7:09,17).